
GUTACHTEN UND STUDIEN
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Evaluation in der deutschen Entwicklungszusammenarbeit
Axel Borrmann, Reinhard Stockmann
Studie im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung
Seit der Jahrtausendwende befindet sich das gesamte EZ-System durch die neuen entwicklungspolitischen Agenden im Umbruch (MDG-Erklärung und -Ziele, Monterry-Konsensus, Marrakech-Deklaration und Paris-Erklärung). Der Druck zu sichtbareren Erfolgen in der Armutsbekämpfung zu kommen, verlangt eine noch konsequentere Steuerung der EZ nach Resultaten und entsprechende Leistungsnachweise.
Evaluation fällt daher eine noch wichtigere Rolle zu. Ohne Anpassung der bestehenden Evaluationssysteme werden die Geber dieser Aufgabe jedoch nicht gerecht werden können. Die deutsche EZ macht da keine Ausnahme. Erforderlich werden u. a. komplexere Evaluationsdesigns und -methoden, um Wirkungen – auch auf höheren Aggregationsniveaus – erfassen zu können, stärkere nationale und internationale Vernetzung der evaluationsverantwortlichen Institutionen sowie verstärkte Integration und Verantwortlichkeit (Ownership) der Partner für die Evaluationsplanung und -durchführung.
Für die deutsche EZ besteht ein doppelter Handlungsbedarf. Es gilt, noch immer gültige Teile der Reformagenda aus der letzten Systemprüfung abzuarbeiten und sie muss sich auf die inzwischen veränderten internationalen Rahmenbedingungen einstellen und weitere Reformschritte unternehmen.
Erschienen im Waxmann Verlag im Mai 2009, in der Reihe "Sozialwissenschaftliche Evaluationsforschung", Bd. 8, 898 Seiten, geb., 68,00 EUR, ISBN 978-3-8309-2125-7.




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