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Die Renaissance der Ordnungspolitik

Würde bereits in den nächsten Tagen die Wahl zum Wort des Jahres 2009 anstehen, hätte der Begriff „Ordnungspolitik“ gute Chancen, einen der ersten Plätze zu belegen. Kaum ein Politiker, der nicht „mehr ordnungspolitische Vernunft“ einfordert oder gar „ordnungspolitische Leitplanken“ anbringen will. Ob es nun um Konjunkturpakete, die Verstaatlichung von Banken, die Rettung angeschlagener Industrien oder den Umbau des Finanzsystems geht, überall beruft man sich auf „ordnungspolitische Grundsätze“. Ordnungspolitik ist zu einer Art Zauberformel geworden, die wirtschaftspolitischem Handeln den Charakter der „Richtigkeitsvermutung“ verleiht und sich der „Rückendeckung“ durch die ordoliberalen Gründungsväter der Sozialen Marktwirtschaft sicher wähnt.

Weitere Themen:
Golo Mann – Dem Historiker und Publizisten zum 100. Geburtstag
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Ausgabe 01/2010
„Eucken muss nach Amerika“ oder:
Ohne ordnungspolitische Exit-Strategie geht es nicht


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Focus Online,
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